Die Durchblutung verbessern

Immer mehr Menschen leiden unter Durchblutungsstörungen und wollen ihre Durchblutung verbessern und fördern. Durchblutungsprobleme sind gerade bei uns in der westlichen Welt mittlerweile für zahlreiche Krankheitsbilder verantwortlich und Volkskrankheit Nr. 1.
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Informationen rund um das Thema Durchblutung bereitzustellen und Wege zur Verbesserung aufzuzeigen.

Was sind Durchblutungsstörungen?

Wer kennt es nicht wenn ein Arm oder ein Bein mal „eingeschlafen“ ist? Richtig, nahezu jedem ist dieses Phänomen bekannt.
Doch wie kommt es dazu und warum passiert es eigentlich? Eine gesunde Durchblutung ist für alle Menschen enorm wichtig, da unser Blutkreislauf für den Transport von u.a. Sauerstoff, Nährstoffen und Hormonen zuständig ist. Ist dieser Fluss gestört, spricht man von Durchblutungsstörungen. Wird der Blutfluss von außen beeinflusst, z.B. wenn man im Bett ungünstig auf dem Arm liegt, kann man diese Störung leicht beheben indem man seinen Arm in eine andere Position bringt und das Blut wieder fließen lässt.
Jedoch entstehen die meisten Durchblutungsstörungen nicht durch externe Einflüsse, sondern durch interne Einflüsse wie z.B. Ablagerungen in den Adern, welche vordergründig durch unseren Lebensstil entstehen.

Wie entstehen Durchblutungsstörungen?

Neben Durchblutungsstörungen, die durch den Lebenswandel der Menschen entstehen und grundsätzlich beeinflussbar sind, gibt es Risikofaktoren welche nicht beeinflussbar sind. So ist beispielsweise das Lebensalter eines Menschen nicht beeinflussbar. Mit steigendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit einer Arterienverkalkung an. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Männer neigen eher zu Durchblutungsstörungen als Frauen und auch von einer genetischen Veranlagung wird berichtet. Jedoch sollten uns die nicht beeinflussbaren Faktoren nicht demotivieren sich mit den beeinflussbaren Faktoren auseinanderzusetzen. Es gibt zahlreiche Stellschrauben die wir für uns nutzen können um unsere Durchblutung und somit unser gesamtes Wohlbefinden zu verbessern.

Beeinflussbare Risikofaktoren (nachweisbare Auswirkungen):

  • Rauchen und Durchblutung
Es ist kein Geheimnis, dass Rauchen ungesund ist. Die Auswirkungen auf den gesamten Organismus sind verheerend und auch die Durchblutung leidet unter diesem Laster. Die Muskelfasern der Blutgefäße ziehen sich zusammen, wodurch es zu einer Gefäßverengung kommt. Gerade hier lohnt es sich sein Verhalten zu überdenken und sich das Ziel zu setzen mit dem Rauchen aufzuhören. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie schwer es sein kann mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt zahlreiche Therapiemöglichkeiten und Hilfsangebote um mit dem Rauchen aufzuhören. Die positiven Auswirkungen durch Verzicht auf den gelben Dunst sind enorm und sollten reichlich Motivation bieten dieses Thema anzugreifen.

Rauchen aufhören – Tabelle:

Zeitraum Auswirkung
20 Minuten Dein Blutdruck und Puls pendelt sich auf Normalniveau ein. Die Temperatur der Hände und Füße ebenfalls.
8 Stunden Ca. 10 % roter Blutkörperchen werden durch das Gift Kohlenmonoxid besetzt. Nach acht Stunden sind diese wieder frei und können Sauerstoff aufnehmen.
24 Stunden Dein Risiko für einen Herzinfarkt (plötzlicher Herztod) sinkt.
48 Stunden Du schmeckst und riechst bereits besser. Die Regeneration der Nervenenden beginnt.
3 Tagen Du bemerkt bereits nach drei Tagen eine Verbesserung der Atmung.
7 Tagen Du hast den körperlichen Nikotinentzug bereits hinter dir. Weiter so!
3 Monaten Dein gesamter Blutkreislauf verbessert sich enorm. Deine Lungenfunktion sollte sich um ca. 30 % verbessert haben und deine Leistungsfähigkeit sowie dein Wohlbefinden haben sich vermutlich stark verbessert. Bleib am Ball.
9 Monaten Solltest du unter Raucherhusten leiden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser nach 9 Monaten zurückgeht. Die Flimmerhärchen in der Lunge wachsen nach und deine Atmung wird immer besser. Deine körperliche Leistungsfähigkeit steigt nochmalig an. Auch dein Infektionsrisiko hat sich deutlich verbessert.
1 Jahr Dein Risiko einer Erkrankung der Herzkranzgefäße halbiert sich auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers. Du kannst hier wirklich stolz auf Dich sein.
5 Jahren Dein Herzinfarktrisiko ist sehr stark gesunken. Dein Lungenkrebsrisiko ist halbiert. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sinkt Dein Lungenkrebsrisiko voraussichtlich auf das eines Nichtrauchers.
10 Jahren Das Risiko von Lungenkrebs ist auf dem Niveau eines Nichtrauchers. Deine Lunge hat sich stark erholt und präkanzeröse Zellen werden ausgeschieden und ersetzt.
15 Jahren Dein Herzinfarktrisiko ist auf dem Niveau eines Nichtrauchers. Du hast erfolgreich den Kampf gegen das Nikotin gewonnen. Das sollte man feiern.
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